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Sonex Hornet von Pichler / VQ Models

Ich wollte ein neues 6s Impellermodell, das mal nicht den Jet-üblichen Normen entspricht und möglichst ein Zivilflugzeug ist. In den Sinn kam mir erst eine kleine BD5J ( James Bond Jet), aber die war 1. relativ teuer für die Größe und 2. relativ häßlich in meinen Augen...........

Als ich dann Zufällig auf die damals ganz neue Hornet von Pichler gestoßen bin und den Preis gesehen hatte, stand der Entschluß fest und die wurde gekauft.

Leider war der Flieger qualitativ und technisch so , wie es der niedrige Preis schon vermuten läßt...nämlich stark verbesserungsbedürftg ! Der Erstflug verlief auch entsprechend schlecht, so das ich schon mit dem Gedanken spielte, den Flieger sofort wieder abzustoßen....war da echt sauer, weil er flog wie ein Sack Nüsse und das komplette Fahrwerk gleich kaputt war. Schon beim Start verbog sich das Bugfahrwerk, im Flug dann noch schlecht zu steuern, Schwinggeräusche vom Leitwerk bei Vollgas, extremes abtauchen usw....!)

Nachdem jedoch die erste große Enttäuschung überwunden war und ich noch ein paar Nächte drüber geschlafen habe, kam ich zu dem Entschluß der Hornet noch eine Chance zu geben.
Ich habe alles zusammengefaßt was mir nicht gefiel und habe den Flieger darauf hin komplett umgebaut.

1. Die laberige und unnötige Lange Anlenkung der Höhenruder musste komplett weg und 2 Hitec Servos 225 BB MG wurden hinten direkt vor die Ruder eingebaut. Es sind bereits Servoschächte für die empfohlenen Mini/Midiservos unter der Bespannung vorhanden! Weiß nicht warum man dann einen dreiviertel Meter 1,5mm dünnen Steuerdraht an ein V Leitwerk verbaut? Ist doch von der Prazission her eine technische Totgeburt! Die Schächte mussten jedenfalls  etwas vergrößert werden und die Hitec Servos auch 2-3mm weiter außen aufgesetzt, weil die sich sonst innen berühren.
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2. Höhenleitwerke gegen wakeln und verwinden mit 3mm CFK Querstange stabilisiert .
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3. Das mehr wie luschige Einziehfahrwerk komplett aus Flächen und Rumpf entfernt. Starres Fahrwerk mit größerem Draht-Duchmesser aus Federstahl und etwas länger vorne verbaut. Die Befestigungswand des Bugfahrwerks wurde nach hinten massiv verstärkt /abgestützt mit 4 Kant Hartholzleisten. Da wakelt und verbiegt sich nichts mehr! 
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Die Radkästen in den Flächen entfernt und Flächen komplett Bespannt.
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4. Im Bereich der Flächenbefestigung von innen Hartholzplatten in das offene Segment eingeklebt und ein Aluminium Bügelfahrwerk daran mit Einschlagmuttern und Plastikschrauben M5 befestigt.
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5. Impeller nochmals deutlich nach unten geneigt
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6. Schwerpunkt nochmals weiter vor gelegt, etwa bei 65/70mm

Dann war Jungfernflug nach dem Umbau...und was soll ich sagen...jetzt fliegt die Hornet wie sie sollte...ohne Vibriergeräusch der Leitwerke. Auch bei Vollgas geradeaus und kein wegtauchen oder ausbrechen mehr. Reagiert gut auf alle Ruder und habe mit dem 5800er auch gute Flugzeiten ( Wenn mein Regler nicht wegen Hitze meckern würde)Liegt also relativ satt in der Luft. Auch härtere Landungen ( Teils Windstärke 5 heute), die vorher das Ende des Flugtages bedeuteten, entlocken dem Flieger nun nur noch ein müdes Grinsen.
Jetzt habe ich also meine V2 Bulletproof Version, die so fliegt wie ich mir das gedacht habe. Ist zwar deutlich schwerer geworden, fliegt aber auch beim reinlanden immer noch sehr leichtfüßig. Für mich jetzt letztendlich doch noch ein robuster und außergewöhnlicher "Allroundflieger"

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